Du bist, wie Du bist

Du bist, wie Du bist
Ausstellung von  Anja Yuva und Ursula Christ

Vernissage: Samstag, 13. Mai 2017, 17:30 Uhr
Dauer/Öffnungszeiten: 13.05.–27.05.17 / samstags 15 –18 Uhr

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Das Thema dieser Ausstellung heißt:

Du bist, wie Du bist

Damit möchten beide Künstlerinnen die Menschen berühren, anregen, sich mit der Umwelt und den gesellschaftlichen Gegebenheiten auseinanderzusetzen. Da jeder Mensch seine eigene Vorstellungswelt hat, besteht in der künstlerischen Auseinandersetzung das Potential, die eigenen Sichtweisen aufzubrechen und weiterzuentwickeln.

Es stellt sich die Frage, wieviel Bewegungsfreiheit hat ein Mensch, was ist vorbestimmt, wieviel Macht hat die Gemeinschaft über ihn. Was kann er wirklich frei entscheiden? Dieselbe Frage stellt sich aber auch für alle anderen Lebewesen, für die Tiere und Pflanzen. Was macht ein Leben aus, wieviel Freiheit hat jedes Lebewesen, wieviel Freiheit kann sich Jedes herausnehmen, ohne andere Wesen einzuschränken.

Anja Yuva

Ein vorrangiges Thema ist für sie die Natur. Sie beschäftigt sich mit der Pflanzenwelt und den Bäumen, den Wildtieren und deren Berichtigung in der Welt der Menschen, und, sie setzt den Menschen in Bezug zur Natur. Sie greift in ihren Bildern dieses Thema auf; das wiederkehrende Hin und Her zwischen der Ausbreitung des Menschen, dessen Flächenversiegelung und damit das Wegnehmen der natürlichen Flächen in der Natur, und die Wiederbesiedelung der Flächen durch die Natur, dort, wo der Mensch sich zurückgezogen hat.

Dafür benutzt sie in ihren Bildern märchenhafte Darstellungen, wie Wichtel, Frösche und andere Tiere und Naturwesen.

Ursula Christ

Sich künstlerisch auszudrücken bedeutet für sie, herkömmliches in Frage zu stellen, immer wieder Neues auszuprobieren, manches zu verwerfen und anderes zu verfeinern. Dennoch wird der Versuch unternommen, eine Symbiose zwischen Harmonie und Spannung herzustellen. So werden Kunstwerke schon mal auf Mandarinenkisten gemalt, Kaffeepulver als Malmedium verwendet, Ziegen bekommen eine Sonnenbrille verpasst oder Heinzelmädchen trinken Kölsch im Handstand.

Presse:  Rheinische Post vom 12.05.2017

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